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Ausstellungen


21er PAVILLON 2014

The Art of ReCreation

21. Juni 2014 bis 28. September 2014
Belvedere 21Belvedere
Der Tiefhof vor dem Museum des 21er Haus ist Schauplatz einer ungewöhnlichen Architekturpräsentation. Ein Pavillon aus filigran wirkenden gedrehten Aluminiumstäben schraubt sich dort aus der Tiefe in die Höhe und empfängt den Betrachter am Eingang des Museums.

Die Konstruktion des Pavillons entstand als StudentInnenprojekt am Lehrstuhl für Architekturtheorie unter der Leitung von soma architecture. Kristina Schinegger (soma) und Stefan Rutzinger (soma) hatten die konzeptionelle Basis dieser experimentellen Bauweise geliefert, die auf der Analyse unterschiedlicher Materialien und deren statischen Eigenschaften als tragende Strukturen basiert. Mit seiner operativen Formlosigkeit erweitert der Entwurf aus Aluminium die Vorstellung von temporärer Präsentation und ist begehbare Skulptur und Ausstellungsarchitektur zugleich, da der Pavillon als Display für 21 innovative Architekturprojekte aus Österreich und Schweden dient. Die von Dörte Kuhlmann, der Leiterin der Abteilung Architekturtheorie an der TU Wien, und den KuratorInnen der TU Wien ausgesuchten Projekte machen deutlich, wie sich die Architektur durch die heutige Freizeitkultur tief greifend verändert. Entstanden ist so ein weiterer Ort des Aufenthaltes im Außenraum des Museums, der die Besucher zu entspannter Benutzung und Erkundung einlädt.

Die architektonische Intervention knüpft an eine Tradition an, die dem 21er Haus durch seine Geschichte eingeschrieben ist. Wurde das Gebäude ja ursprünglich ebenfalls als temporärer Ausstellungsraum für die Weltausstellung in Brüssel 1958 konzipiert. Für den avantgardistischen und technisch innovativen Entwurf erhielt der Architekt Karl Schwanzer damals den Grand Prix d’Architecture. Der Wertschätzung von zukunftsweisender Architektur ist es zu verdanken, dass der Expo-Pavillon nach Österreich überführt und dort seit 1962 als zeitgenössisches Museum genutzt wird. In diesem Zusammenhang versteht sich das 21er Haus auch weiterhin als Ort für vordenkerische Vorhaben.

Kuratiert von Harald Krejci.

Eine Kooperation des 21er Haus mit der TU Wien, soma architecture und der Schwedischen Botschaft in Wien
Unterstützt von WKÖ, der Schwedischen Botschaft in Wien, sowie Bollinger Grohmann Schneider.

Projektpartner
soma architecture, TU Wien, Schwedische Botschaft Wien, 21er Haus, departure, experimonde, WKÖ, Bollinger Grohmann Schneider