Programme für Schulklassen der 1. bis 13. Schulstufe


SCHLAFLOS. DAS BETT IN GESCHICHTE UND GEGENWARTSKUNST

Zauberbetten – Bettenzauber

1. bis 4. Schulstufe

Im Kinderzimmer ist das Bett zum Schlafen und Träumen da. Ganz anders verhält es sich aber mit den gemalten und fotografierten, kuscheligen und verrückten Betten im 21er Haus: Hier finden sich Punkte-Betten zum Zählen-Üben, Kinderbetten mit Spiegelböden, unglaubliche Achterbahnliegen, Skipisten aus Polsterbergen und sogar Matratzen für die Füße. Eine lustige Rätsel-Tour führt uns zu mehreren Stationen quer durchs Museum. Anschließend geht es in das Atelier, wo die Schüler/innen eine eigene kreative Arbeit gestalten können.

Konzept: Johanna Eder, Katja Stecher

Dauer: 1 h oder 1,5 h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Wie man sich bettet, so lebt man

5. bis 8. Schulstufe

Jede/r gestaltet sich sein eigenes Bett, um sich darin wohl zu fühlen. Babys brauchen schaukelnde Wiegen und schützende Gitterbetten. Kleine Kinder lieben Kuschelpölster und Plüschtiere. Je größer wir werden, desto größer wird auch unser Bett. Künstler/innen zeigen uns fantasievolle, gefährliche und farbenfrohe Versionen dieses Möbelstücks. Die Schüler/innen suchen mit Hilfe eines Plans in der 21er Haus-Bettenwelt ausgewählte Kunstwerke und stellen einander die Besonderheiten dieser Betten vor.

Konzept: Johanna Eder, Katja Stecher

Dauer: 1 h oder 1,5 h | Anmeldung

 

In fremden Betten

9. bis 13. Schulstufe

Das Bett gehört zu den am häufigsten wiedergegebenen Gegenständen in der bildenden Kunst. Es ist u.a. ein Ort von Geburt und Liebe, geschichtsträchtigen Momenten und politischen Statements. Wir beschäftigen uns mit dem Bett zwischen Alltags- und Kunstobjekt, blicken in fremde Betten zu Madonna, Kate Moss, Marlene Dietrich oder Andy Warhol und erinnern uns an Kindheitsträume in Wiegen oder Gitterbetten. Nach einer genauen Werkbetrachtung verschriftlichen die Schüler/innen ihre Beobachtungen als Interview, Monolog, Traum- oder Fantasiebericht.

Konzept: Johanna Eder, Katja Stecher

Dauer: 1 h oder 1,5 h | Anmeldung

 

Infomappe als Download


FOTO-WORKSHOPS (Dunkelkammer | Polaroid)

1. bis 4. Schulstufe
Es gibt so viele Möglichkeiten Fotos zu machen, wer kennt sich da eigentlich noch aus? Peter holt sich bei Fotoprofis Rat. Herr Polaroid, Frau Nikon, Man Ray und Frau Kodak antworten ihm prompt und senden Pakete ins 21er Haus, die Briefe, verschiedene Kameras und Fotos enthalten. Auf einer Tour durch das 21er Haus erfahren wir Spannendes über Fotografie und probieren die verschiedenen Techniken selbst aus.

Konzept: Nikolaus Kratzer

Dauer: ab 1,5h | Anmeldung

Workshop-Alternativen:

Cheese! Wir zeichnen mit Licht
In der Dunkelkammer gestalten und entwickeln wir eigene Fotogramme: Wir zeichnen mit Licht

Mit Froschzunge und Blitzlicht
Wir entscheiden uns für das Sofortbild, greifen zur Polaroid-Kamera, fotografieren unsere Freunde mithilfe von Froschzunge und Blitzlicht und kreieren lustige Sofortbild-Collagen.

 

5. bis 13. Schulstufe
Fotografie ist unglaublich vielfältig. Sie ist nicht nur schwarz-weiß oder in Farbe, digital oder analog. Fotos sind für uns alle zu wichtigen Kommunikations- und Ausdrucksmitteln geworden. Welche Rolle spielt das fotografische Bild in unserem Alltag? Sind wir nicht alle auch Fotografinnen und Fotografen? In der aktuellen Ausstellung im 21er Haus finden wir heraus, wie zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler Fotografie für ihre Anliegen einsetzen.

Konzept: Karla Starecek

Dauer: ab 1,5h | Anmeldung

Workshop-Alternativen:

Experiment Dunkelkammer
Im Workshop lernen die Schülerinnen und Schüler die Arbeit in der Dunkelkammer kennen und üben sich in den Basics der Fotoausarbeitung: entwickeln, stoppen, fixieren!

Sofortbild – Das originelle Original
Mit originalen 90er-Jahre-Kameras halten die Schülerinnen und Schüler ihren Besuch im 21er Haus auf Schnappschüssen fest und überarbeiten ihre Sofortbilder mit kreativen Techniken.

 

TIPP! Foto-Experimente mit Sonnenlicht
Für alle Schulstufen
Im Frühjahr und in den Sommermonaten bieten wir auch Workshops mit Solar-Fotopapier an. Das spezielle Papier wird in der Sonne belichtet und das Bild, ohne Chemie, nur mit Leitungswasser entwickelt. Tolle Effekte, kreative Bilder!

 

Unterrichtsmaterialien auf Mobile Learning


Fritz Wotruba und die Bildhauerei

 

Bleistift, Meißel, Stein. Einmal Bildhauer sein
1. bis 4. Schulstufe
Erkunde mit uns die Welt von Fritz Wotruba! Wie lebte und arbeitete er? Was ist eine Skulptur? Welches Werkzeug benötigt ein Bildhauer? Hands-on-Experimente und sinnliche Materialien erschließen den Schülerinnen und Schülern viel Grundwissen über den berühmten österreichischen Künstler. Im Anschluss schlüpfen die Kinder im Studio21 in die Rolle eines Bildhauers und gestalten eigene Skulpturen aus Ton.

Konzept: Karoline Eberhardt, Ina Halper

Dauer: 1h oder 1,5h | Anmeldung

 

Wotruba hautnah
5. bis 8. Schulstufe
Menschenbilder aus Stein sind das Markenzeichen von Fritz Wotruba. Wie lassen sich unterschiedliche Bildhauertechniken erkennen und was verbirgt sich hinter den Begriffen Relief, Plastik oder Torso? Warum wurden gerade Wotrubas Arbeiten zu Meilensteinen der österreichischen Moderne? Anhand namhafter Skulpturen, handgeschriebener Briefe, Zeichnungen und originalem Werkzeug erkunden wir Leben, Werk und Wirkung Fritz Wotrubas.

Konzept: Anna Stanka

Dauer: 1h oder 1,5h | Anmeldung

 

Zwischen den Zeiten. Begegnung mit Wotruba
9. bis 13. Schulstufe
Bildhauer, aber auch Architekt und Bühnenbildner. So vielseitig betätigte sich der Künstler Fritz Wotruba. Die Ausstellung, das Schaudepot und das Archiv bieten den Schülerinnen und Schülern die einzigartige Möglichkeit, Fritz Wotruba umfassend zu erforschen. Private Schriftstücke, Fotografien, Modelle und Skizzen eröffnen ihnen facettenreiche Einblicke in Wotrubas Leben und Werk, das stark von zeitgeschichtlichen Ereignissen geprägt war.

Konzept: Isabell Kneidinger

Dauer: 1h oder 1,5h | Anmeldung

 

Unterrichtsmaterialien auf Mobile Learning


Architektur und Geschichte des 21er Haus

Über Architekten und tierische Baumeister

Vorschule und 1. bis 2. Schulstufe

Menschen haben Visionen und Begabungen um Bauwerke zu schaffen. Aber Tiere haben Instinkte, mit denen sie ihre Behausungen bauen. Erkunde mit uns spielerisch, was Architektur eigentlich bedeutet und welche meisterhaften Bauwerke wir im Tierreich bei Schwalbe, Biene & Co finden können. Mit einer kleinen Rätselaufgabe geht es los! Wer baut womit und wozu dient das Werk? Im Workshop übst du dich mit Ton oder Collagen als Architekt für die Tierwelt!

Konzept: Julia Haimburger

Dauer: 1h oder 1,5h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Architektur in Rot-Weiß-Rot

2. bis 4. Schulstufe

Wir sprechen über Architekten und besondere Bauwerke in Österreich. Anhand einer Zeitschnur arbeiten wir uns bis zur modernen Architektur des 21er Haus vor und erkunden gemeinsam dieses außergewöhnliche Glashaus. In einem Quiz testen wir außerdem unser Wissen über die berühmtesten Bauwerke dieser Erde. Anschließend wirst du zum Baumeister, nach deinem eigenen Plan konstruierst du ein kleines Modell fantasievoller Architektur.

Konzept: Julia Haimburger

Dauer: 1h oder 1,5h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Brücken bauen

5. bis 8. Schulstufe

Das heutige 21er Haus ist ein Meilenstein österreichischer Architekturgeschichte. Neben seiner zukunftsweisenden Konstruktionsweise zeichnete sich Karl Schwanzers Ausstellungspavillon von 1958 durch seine Architektursprache aus. Wir beschäftigen uns mit seinem Grundmotiv, der Brücke. Wie lässt sie sich mit dem Staatsvertrag und Österreichs Neutralität in Verbindung bringen? Auf einer Tour durch das 21er Haus erkundest du auf eigene Faust, welche Aufgaben das Gebäude heute erfüllt. Im Workshop kann sich jeder selbst als Brückenbauer versuchen!

Konzept: Nikolaus Kratzer

Dauer: 1h oder 1,5h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Vision und Mission für die Kunst

9. bis 13. Schulstufe

Das 21er Haus – Museum für zeitgenössische Kunst ist gerade mal zwei Jahre alt. Die eindrucksvolle Geschichte des Bauwerks begann allerdings schon in den 1950er-Jahren in Brüssel und ist von großer Bedeutung für die österreichische Museumsgeschichte. Wir besprechen historische Zusammenhänge, die Vision des Architekten Karl Schwanzer und vergleichen den Bau mit internationalen Museen. Deine Mission führt dich mit Grundrissplan in die unterschiedlichen Museumsräume und schließlich ins Atelier, wo du wie Schwanzer ein visionäres Brückenmodell konstruierst.

Konzept: Nikolaus Kratzer

Dauer: 1h oder 1,5h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Unterrichtsmaterialien auf Mobile Learning


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