Programme für Schulklassen der 1. bis 13. Schulstufe


peter weibel - medienrebell

Warnung! Diese Ausstellung kann Ihr Leben verändern.

 

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Wort-Ping-Pong und Fernsehfische

1. bis 4. Schulstufe

Um Buchstaben und Wörter, um Geräte und Bilder geht es in der unglaublichen Containerwelt von Peter Weibel. In seiner Arbeit stellt uns der Künstler viele Fragen: Was ist Sprache? Kann man Schrift hören? Und wie schmeckt ein Wort? Wir sind aufgefordert, selbst Teil der Ausstellung zu werden und an unterschiedlichen Stationen zwischen Fantasie und Wirklichkeit mit Kunst und Sprache zu spielen. Dabei begegnen wir einem Käfer und Vögeln, Fahrrädern und Bällen, alten Fernsehapparaten und Schreibmaschinen. Anschließend kannst du deine eigene verrückte Sprachbox gestalten.

Konzept: Julia Haimburger

Dauer: 1 h oder 1,5 h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Schreiben, Dichten, Ablichten

5. bis 8. Schulstufe

Peter Weibel zerlegt die Wirklichkeit. Er analysiert und experimentiert dabei mit Sprache, Schrift, Fotografie und Film. Interaktiv nähern wir uns seinen Arbeiten. Wir lösen Schrifträtsel, kreieren Texte oder treten auf einem der zahlreichen Monitore des Künstlers selbst in Aktion. Dabei nützen wir die Fotografie, um die originellen Ergebnisse festzuhalten. Den Höhenpunkt im Experiment mit Wort, Körper und Aktion bildet eine Abschlussperformance der Schülerinnen und Schüler, wenn es heißt: Sei du selbst das Wort!

Konzept: Johanna Eder

Dauer: 1 h oder 1,5 h | Anmeldung

 

Action! Art! Play!

9. bis 13. Schulstufe

Medienkünstler Peter Weibel experimentiert mit Film, erweiterte das Kino im Expanded Cinema und brachte vor gut 40 Jahren die Kunst über die TV-Geräte in die österreichischen Wohnzimmer. Wir analysieren seine rebellischen und interaktiven Videos und Filmarbeiten. Dabei hinterfragen wir kritisch das Verhältnis von Wirklichkeit und Wiedergabe auf dem Bildschirm und die so aktuelle Problematik der permanenten Beobachtung durch die Medien. Optional können die Schülerinnen und Schüler im anschließenden Workshop einen Experimentalfilm realisieren. Action!

Konzept: Karla Starecek

Dauer: 1 h oder 1,5 h | Anmeldung

 


SIGMUND FREUD UND DIE ZEITGENÖSSISCHE KUNST

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Ich bin ich

1. bis 4. Schulstufe
Im 21er Haus begegnest du dem berühmten Sigmund Freud. Freud ist sehr neugierig und stellt viele Fragen: Wer bin ich? Wer bist du? Wovon träumst du? Und wie viel Fantasie steckt in dir? Gemeinsam gehen wir auf eine spannende Erkundungstour durch die Freud-Ausstellung, verkleiden unser Ich und entdecken Unheimliches und Traumhaftes. Im Workshop gestaltest du Traumbilder oder Monotypien mit fantasievollen Ergebnissen.

Konzept: Carola Fuchs

Dauer: 1h oder 1,5h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Ein Freud‘sches „Versehen“

5. bis 8. Schulstufe
Ein Freud’scher Versprecher ist ein Versprecher, bei dem ein unbewusster Gedanke ausgesprochen wird. Das kann in einem Gespräch peinlich sein, aber auch sehr lustig. Im Sinne der freien Assoziation nach Freud kannst du zu den zeitgenössischen Kunstwerken unserer Ausstellung alles sagen, was dir in den Sinn kommt. Es gibt kein richtig oder falsch. Du kannst alles mit deinen Gedanken „versehen“. Wir orientieren uns an Freuds großen Themen und erkunden seine Arbeit, seine Couch, Krankheit, Träume und das Ich.

Konzept: Julia Haimburger

Dauer: 1h oder 1,5h | Anmeldung

 

Talking Cure

9. bis 13. Schulstufe
Was verbindet Sigmund Freud und zeitgenössische Kunst? In der Ausstellung anlässlich des 75. Todestages des berühmten Begründers der Psychoanalyse „assoziieren“ wir typische Begriffe von Freud mit ausgestellten Kunstwerken: Traum, Ich, Es & Über-Ich, das Unbewusste, Psyche, Libido, Narzissmus, Wahnsinn, Rauschmittel, Couch u.a. Die Schülerinnen und Schüler begeben sich in ein Zwiegespräch mit einem Werk ihrer Wahl und erstellen ein „Redekur“-Protokoll.

Konzept: Julia Haimburger

Dauer: 1h oder 1,5h | Anmeldung

 


POLAROID-WORKSHOPS

Mit Froschzunge und Blitzlicht

1. bis 4. Schulstufe
Es gibt so viele Möglichkeiten Fotos zu machen, wer kennt sich da eigentlich noch aus? Peter holt sich bei Fotoprofis Rat. Herr Polaroid, Frau Nikon, Man Ray und Frau Kodak antworten im prompt und senden Pakete ins 21er Haus, die Briefe, verschiedene Kameras und Fotos enthalten. Auf einer Tour durch das 21er Haus erfahren wir Spannendes über Fotografie und probieren die verschiedenen Techniken selbst aus. Am Ende entscheiden wir uns für das Sofortbild, fotografieren unsere Freunde mithilfe von Froschzunge und Blitzlicht und kreieren lustige Sofortbild-Collagen.

Konzept: Nikolaus Kratzer

Dauer: ab 1,5h | Anmeldung

 

Was ist schon Impossible?

5. bis 8. Schulstufe
Du machst schnelle Fotos mit der Digitalkamera oder dem Handy? Wir zeigen dir eine berühmte und wieder unglaublich beliebte Alternative. Unsere Polaroid-Kameras sind alt, aber die Impossible-Filme sind neu! Bei diesem Workshop kommst du den Geheimnissen der Sofortbildfotografie auf die Spur. Du erlernst den Umgang mit diesen besonderen Kameras und hältst deinen Besuch im 21er Haus auf Schnappschüssen fest. Im Studio21 kannst du deine Sofortbilder mit unterschiedlichen Techniken künstlerisch umgestalten.

Konzept: Monika Weber

Dauer: ab 1,5h | Anmeldung

 

Das originelle Original

9. bis 13. Schulstufe
Wir leben im digitalen Zeitalter. Unsere Fotos entstehen aus Nullen und Einsen, mit Smartphones, Digitalkameras oder Tablets. Doch habt ihr nicht auch Lust einmal ein richtiges Foto in den Händen zu halten – noch dazu ein wertvolles, unvergleichliches Einzelstück, das nach dem Auslösen direkt aus der Kamera kommt? Die als Polaroid bekannte Sofortbildfotografie erlebt ein beeindruckendes Revival. Wir zeigen dir, wie 90er-Jahre-Polaroid-Kameras funktionieren. Nach dem Beispiel des erfolgreichen österreichischen Künstlers Erwin Wurm, fotografieren wir eigene One Minute Sculptures und bearbeiten dann unsere Sofortbilder mit kreativen Techniken.

Konzept: Nikolaus Kratzer

Dauer: ab 1,5h | Anmeldung

 


FOTO-EXPERIMENTE IN DER SONNE UND IN DER DUNKELKAMMER

NEU! Ab sofort bieten wir auch Workshops mit Solar-Fotopapier.
Das spezielle Papier wird in der Sonne belichtet und das Bild, ohne Chemie, nur mit Leitungswasser entwickelt!

 

Cheese! Wir zeichnen mit Licht
1. bis 4. Schulstufe
Es gibt so viele Möglichkeiten Fotos zu machen, wer kennt sich da eigentlich noch aus? Peter holt sich bei Fotoprofis Rat. Herr Polaroid, Frau Nikon, Man Ray und Frau Kodak antworten im prompt und senden Pakete ins 21er Haus, die Briefe, verschiedene Kameras und Fotos enthalten. Auf einer Tour durch das 21er Haus erfahren wir Spannendes über Fotografie und probieren die verschiedenen Techniken selbst aus. In der Dunkelkammer gestalten wir dann eigene Fotogramme: Wir zeichnen mit Licht

Konzept: Nikolaus Kratzer

Dauer: 1h oder ab 1,5h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Lebend(ig)e Fotografie
5. bis 8. Schulstufe
Fotos begegnen uns überall. Welche Rolle spielt Fotografie in unserem Alltag? Und welchen Stellenwert hat die Fotografie heute in der Kunstwelt? Zeitgenössische Künstler haben nicht nur die digitale Fotografie für sich entdeckt, sie kehren auch zu alten analogen Techniken zurück oder arbeiten mit „gefundenen“ Fotografien. Gemeinsam erkunden wir wie junge Künstler Fotos in ihr Werk einbeziehen. Im anschließenden Dunkelkammer-Workshop dreht sich alles um die Magie der Fotoentwicklung: Wir fertigen Fotogramme!

Konzept: Karla Starecek

Dauer: 1h oder ab 1,5h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Im Interview: Die Fotografie
9. bis 13. Schulstufe
Fotografie ist eine etablierte Position in der zeitgenössischen Kunst. Die Privatsammlung Anne und Wolfgang Titze, die derzeit im 21er Haus gezeigt wird, enthält zahlreiche herausragende Fotoarbeiten von Ausnahmekünstlern wie Olafur Eliasson, Andreas Gursky, Wolfgang Tillmans und Jeff Wall. Die Schülerinnen und Schüler wählen in Kleingruppen eine Fotografie, die sie im Kontext von Technik, Porträt, Serie und Malerei analysieren. Nach einer gemeinsamen Bildbesprechung können die Jugendlichen selbst kreativ werden und gestalten Fotogramme in der Dunkelkammer.

Konzept: Karla Starecek

Dauer: 1h oder ab 1,5h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Unterrichtsmaterialien auf Mobile Learning


Fritz Wotruba und die Bildhauerei

 

Bleistift, Meißel, Stein. Einmal Bildhauer sein
1. bis 4. Schulstufe
Erkunde mit uns die Welt von Fritz Wotruba! Wie lebte und arbeitete er? Was ist eine Skulptur? Welches Werkzeug benötigt ein Bildhauer? Hands-on-Experimente und sinnliche Materialien erschließen den Schülerinnen und Schülern viel Grundwissen über den berühmten österreichischen Künstler. Im Anschluss schlüpfen die Kinder im Studio21 in die Rolle eines Bildhauers und gestalten eigene Skulpturen aus Ton.

Konzept: Karoline Eberhardt, Ina Halper

Dauer: 1h oder 1,5h | Anmeldung

 

Wotruba hautnah
5. bis 8. Schulstufe
Menschenbilder aus Stein sind das Markenzeichen von Fritz Wotruba. Wie lassen sich unterschiedliche Bildhauertechniken erkennen und was verbirgt sich hinter den Begriffen Relief, Plastik oder Torso? Warum wurden gerade Wotrubas Arbeiten zu Meilensteinen der österreichischen Moderne? Anhand namhafter Skulpturen, handgeschriebener Briefe, Zeichnungen und originalem Werkzeug erkunden wir Leben, Werk und Wirkung Fritz Wotrubas.

Konzept: Anna Stanka

Dauer: 1h oder 1,5h | Anmeldung

 

Zwischen den Zeiten. Begegnung mit Wotruba
9. bis 13. Schulstufe
Bildhauer, aber auch Architekt und Bühnenbildner. So vielseitig betätigte sich der Künstler Fritz Wotruba. Die Ausstellung, das Schaudepot und das Archiv bieten den Schülerinnen und Schülern die einzigartige Möglichkeit, Fritz Wotruba umfassend zu erforschen. Private Schriftstücke, Fotografien, Modelle und Skizzen eröffnen ihnen facettenreiche Einblicke in Wotrubas Leben und Werk, das stark von zeitgeschichtlichen Ereignissen geprägt war.

Konzept: Isabell Kneidinger

Dauer: 1h oder 1,5h | Anmeldung

 

Unterrichtsmaterialien auf Mobile Learning



Architektur und Geschichte des 21er Haus

Über Architekten und tierische Baumeister

Vorschule und 1. bis 2. Schulstufe

Menschen haben Visionen und Begabungen um Bauwerke zu schaffen. Aber Tiere haben Instinkte, mit denen sie ihre Behausungen bauen. Erkunde mit uns spielerisch, was Architektur eigentlich bedeutet und welche meisterhaften Bauwerke wir im Tierreich bei Schwalbe, Biene & Co finden können. Mit einer kleinen Rätselaufgabe geht es los! Wer baut womit und wozu dient das Werk? Im Workshop übst du dich mit Ton oder Collagen als Architekt für die Tierwelt!

Konzept: Julia Haimburger

Dauer: 1h oder 1,5h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Architektur in Rot-Weiß-Rot

2. bis 4. Schulstufe

Wir sprechen über Architekten und besondere Bauwerke in Österreich. Anhand einer Zeitschnur arbeiten wir uns bis zur modernen Architektur des 21er Haus vor und erkunden gemeinsam dieses außergewöhnliche Glashaus. In einem Quiz testen wir außerdem unser Wissen über die berühmtesten Bauwerke dieser Erde. Anschließend wirst du zum Baumeister, nach deinem eigenen Plan konstruierst du ein kleines Modell fantasievoller Architektur.

Konzept: Julia Haimburger

Dauer: 1h oder 1,5h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Brücken bauen

5. bis 8. Schulstufe

Das heutige 21er Haus ist ein Meilenstein österreichischer Architekturgeschichte. Neben seiner zukunftsweisenden Konstruktionsweise zeichnete sich Karl Schwanzers Ausstellungspavillon von 1958 durch seine Architektursprache aus. Wir beschäftigen uns mit seinem Grundmotiv, der Brücke. Wie lässt sie sich mit dem Staatsvertrag und Österreichs Neutralität in Verbindung bringen? Auf einer Tour durch das 21er Haus erkundest du auf eigene Faust, welche Aufgaben das Gebäude heute erfüllt. Im Workshop kann sich jeder selbst als Brückenbauer versuchen!

Konzept: Nikolaus Kratzer

Dauer: 1h oder 1,5h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Vision und Mission für die Kunst

9. bis 13. Schulstufe

Das 21er Haus – Museum für zeitgenössische Kunst ist gerade mal zwei Jahre alt. Die eindrucksvolle Geschichte des Bauwerks begann allerdings schon in den 1950er-Jahren in Brüssel und ist von großer Bedeutung für die österreichische Museumsgeschichte. Wir besprechen historische Zusammenhänge, die Vision des Architekten Karl Schwanzer und vergleichen den Bau mit internationalen Museen. Deine Mission führt dich mit Grundrissplan in die unterschiedlichen Museumsräume und schließlich ins Atelier, wo du wie Schwanzer ein visionäres Brückenmodell konstruierst.

Konzept: Nikolaus Kratzer

Dauer: 1h oder 1,5h (mit Workshop) | Anmeldung

 

Unterrichtsmaterialien auf Mobile Learning

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