Quart 21, Magazinpräsentation & Gespräch & Lesung
21 x Quart im Salon für Kunstbuch
Magazinpräsentation & Gespräch & Lesung
Quart erscheint seit mehr als 10 Jahren halbjährlich in Innsbruck, wurde mehrfach mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet, hat unter Künstlern, Sammlern und Abonnenten längst Kultstatus und wird zugleich immer noch als Geheimtipp unter den Kulturzeitschriften gehandelt. In einer exklusiven Wien-Präsentation lässt sich das Außergewöhnliche dieser Publikation ein paar Viertelstunden lang nachvollziehen: u.a. mit vielen anwesenden Künstlern und Autoren, die zu Quart maßgeblich beigetragen haben sowie mit einer von Bernhard Cella realisierten "Flaniermeile" aller 21 Ausgaben von Quart.
Die Ausgabe 21 wird bei der Präsentation im 21er Haus erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
DNA eines Territoriums
Bernhard Cella und Andreas Schett im Gespräch über die Programmatik von Quart
Quartessenz
Eva Schlegel über die Kunst in Quart
Raum für Reakteure
Walter Pamminger über sein Konzept der linken Seiten in Quart
1 bis 21 quer gelesen
Burg-Schauspielerin Dörte Lyssewski liest kurz aus ziemlich vielen Heften
anschl. Weißwein und Butterbrot
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PHILOSOPHIE PUR: Hannah Arendt - Über das Böse
Lesung & Gespräch mit Alexander Tschernek
anlässlich des Hannah Arendt-Films von Margarethe von Trotta
Hannah Arendt war und ist eine der bedeutenden Denkerinnen unserer Zeit, die es wieder und neu zu entdecken gilt. Ihr Plädoyer für die "Kraft des Denkens" ist, wie es auch in Margarethe von Trottas Film zu sehen ist, wirklich beeindruckend. Für die Lesung und das Gespräch hat Alexander Tschernek, der an der Seite von Barbara Sukowa einen Kurzauftritt als "Professor" hatte, eine Vorlesung Arendts über Einige Fragen der Ethik von 1965 an der New School for Social Research in New York ausgewählt, in der sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Eichmann-Prozess philosophiegeschichtlich vertieft und das nach wie vor Unverständliche und Schreckliche der Nazi-Zeit existenziell befragt und resümiert.
EINIGE STICHWORTE ZUM PROGRAMM: niemand will böse sein / wenn die Gerechtigkeit untergeht, hat es keinen Wert mehr, daß Menschen auf Erden leben / die Gleichgeschalteten, die nicht aus Überzeugung handeln / das Radikal-Böse kommt aus den Tiefen der Verzweiflung / vor allem belüge dich nicht selbst / soviel wie möglich in der Nachbarschaft des Göttlichen wohnen
ALEXANDER TSCHERNEK stammt aus München. Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Seit Jahren mit seiner Stimme sprachforschend in der Kunst unterwegs: in Theatern und Opern, in Hörspielen und Filmen, in Moderationen und freier Rede. 2005 initiierte er seine Lesereihe Philosophie Pur und ist Gründungsmitwirkender des Philosophicums zu Basel. In Wien arbeitet er u.a. als Sprecher und Moderator bei Ö1.
Zur Lesung präsentiert er im Salon für Kunstbuch außerdem eine Hannah Arendt-Episode seines Filmkunstforschungsprojekts PHI-FILM.
www.tschernek.at
www.philosophicum.ch
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Hermes Phettberg. Alles Erschleckliche!
Buchpräsentation und Lesung
Gäste im Salon
Hermes Phettberg und Hannes Benedetto Pircher
Für die Lust zum Komplizierten
Hermes Phettberg, ein radikaler und subjektiver Beobachter unserer Zeit, veröffentlichte eine zu seinem 60. Geburtstag erschienene Publikation mit dem Titel Alles Erschleckliche! mit ausgewählten Texten aus seinem Leben.
Es liest Hannes Benedetto Pircher.
Hermes Phettberg
http://www.phettberg.at/index.html
Hannes Benedetto Pircher lebt und arbeitet als Schauspieler und Schauspielpädagoge in Wien.
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Bedingungsloses Grundeinkommen? Start der europaweiten Initiative – 1 Jahr Zeit
Was bisher geschah:
VertreterInnen aus 15 Ländern haben einen Antrag für eine europaweite Volksbefragung (EBI) ausgearbeitet und in Brüssel eingereicht. Am 14. Jänner 2013 wurde dieser von der Kommission genehmigt.
Was ab jetzt passiert:
Nun müssen innerhalb der EU insgesamt 1.000.000 Unterschriften gesammelt werden. Dazu ist ein Jahr Zeit und der 16. März 2013 ist der europäische Starttermin. Wir begehen diesen besonderen Tag mit einer Veranstaltung im Foyer des 21er Haus in Wien. Die Petition können Sie dort auf Papierlisten unterschreiben oder auch später via Internet (Passnummer notwendig!).
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und über Ihr Interesse.
Wer wir sind:
Europäische BürgerInnen-Initiative (EBI) für ein Bedingungsloses GrundEinkommen (BGE). Wir fordern ein BGE für alle – bedingungslos, allgemein, personenbezogen, Existenz und Teilhabe sichernd – daher laden wir Sie ein, für die EBI zu unterschreiben!
Sie finden uns auch unter www.grundeinkommen.at und www.basicincome2013.eu
EBI / BGE
Das Bedingungslose Grundeinkommen leistet einen Beitrag
Quelle: http://www.grundeinkommen.at/index.php/themen/72-10-gruende-fuer-ein-bedingungsloses-grundeinkommen
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Lyrik im März
Marathonlesung im 21er Haus
Zum 40-jährigen Geburtstag der Grazer Autorinnen Autorenversammlung lädt Bernhard Cella zu einer lyrischen Marathonlesung in den Salon für Kunstbuch im 21er Haus.
Es lesen Fritz Widhalm, Richard Wall, Christian Steinbacher, Rolf Schwendter, Ferdinand Schmatz, Robert Schindel, E.A. Richter, Ronald Pohl, Mechthild Podzeit-Lütjen, Walter Pilar, Dine Petrik, Helga Pankratz, Friederike Mayröcker, Anton Mantler, Hilde Langthaler, Erika Kronabitter, Ilse Kilic, Marie-Thérèse Kerschbaumer, Bodo Hell, Ingram Hartinger, Petra Ganglbauer, Klaus Ebner, Georg Bydlinski, Georg Biron, Walter Baco. Eine Veranstaltung der Grazer Autorinnen Autorenversammlung und des Salon für Kunstbuch im 21er Haus.
Begrüßung: Bernhard Cella
Organisation: Rolf Schwendter
Moderation: Gerhard Jaschke
Im Jahr 1973 beschlossen 32 Autorinnen und Autoren im Grazer Forum Stadtpark als Alternative zum P.E.N.-Club den Verein „Grazer Autorenversammlung“ zu gründen.
Die damals bescheidene Anzahl von 58 Gründungsmitgliedern wuchs in den nun schon vierzig Jahren auf über 700 an. Heute gehört die Grazer Autorinnen und Autorenversammlung dem Dachverband Interessensgemeinschaft Österreichischer Autorinnen Autoren (IG Autorinnen Autoren) an und ist dort der mitgliederstärkste Verband. Er vertritt die ideellen und materiellen Interessen der zusammengeschlossenen Autorinnen und Autoren, einerseits durch umfangreiche Veranstaltungstätigkeiten, andererseits durch Initiativen, die auf eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen abzielen.
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Einladung zur Präsentation des Kunstbuch*Kompass - Ein neues Lehrmittel für
Mittelschulen, Allgemein bildende höhere Schulen und Berufsbildende Schulen.
Eine Veranstaltung für PädagogInnen in den Bereichen bildnerische Erziehung, kreatives Gestalten, Werken und textiles Gestalten.
Zum Projekt:
- Der Kunstbuch*Kompass ist ein neuartiges Lehrmittel. Er stellt Publikationen vor, die auf die Auseinandersetzung mit Gegenwartskunst und damit auch deren sozialkritischen und humanistischen Werten neugierig macht. Kunstbücher ermöglichen den direkten Kontakt mit Themen der Gegenwartskunst im Klassenzimmer.
- Im Kunstbuch*Kompass werden vierzig aktuelle Publikationen in die folgenden Gattungen gegliedert: Zeichnung, Malerei, Skulptur, Fotografie, Konzeptkunst, Comic, Buch als Objekt und Neue Medien. Für jede Kunstgattung wird den Schülerinnen und Schülern ein kurzer Einführungstext zur Grundorientierung angeboten. Jede Kunstgattung wird durch jeweils fünf Kunstpublikationen vertreten.
- Der Kunstbuch*Kompass hat die Maße 240 x 210 cm und kann wie eine Landkarte an die Wand gehängt werden. So ist es den Schülerinnen und Schülern auf einen Blick möglich, sich innerhalb der heutigen Vielfalt an Kunstproduktionen zu informieren.
- Der Kunstbuch*Kompass wurde von Bernhard Cella (bildender Künstler, Wien) mit medienpädagogischer Unterstützung entwickelt.
Seit fünf Jahren arbeitet Cella mit Kunstbuchsammlungen als künstlerischem Material, erzeugt mit ihnen Laborsituationen, stellt Archive zusammen und entwickelt im Prozess neue Arbeiten. Der Kunstbuch*Kompass entstand aus seiner Beschäftigung mit dem Thema Lehre.
- Der Kunstbuch*Kompass kann im laufenden Unterricht genauso Anwendung finden wie in projektorientierten Einheiten. Auch auf dem Hintergrund der neuen Maturareform, die fächerübergreifendes Arbeiten fördern möchte, bieten Kunstbücher für den Einsatz im Schulunterricht ein reichhaltiges Ausgangsmaterial.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an der Präsentation und bitten um Anmeldung unter
public@21erhaus.at oder +43 1 79557-707.
Zum Hintergrund: Der Boom im Kunstbuchbereich.
* Hinter der Entstehung des Kunstbuch*Kompasses steht eine neue Entwicklung im Kunstbereich. Weltweit nutzen KünstlerInnen und Künstler den leichteren Zugang zu erschwinglichen Produktionsmöglichkeiten von Büchern, um ihre Konzepte und Werke in einer unverwechselbaren Form festzuhalten. Für die Präsentation und Diskussion des Kunstbuchs in der Gegenwart hat Cella zwei Orte ins Leben gerufen: Den Salon für Kunstbuch in der Mondscheingasse (1070) sowie den Salon für Kunstbuch im 21er Haus. Ein Interview mit Cellas Reflexion zu diesem Prozess findet sich hier
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methodische dichtung
Lesung
Gäste: Friedrich Achleitner, Brigitta Falkner, Ilse Kilic, Magdalena Knapp-Menzel, Friederike Mayröcker und Gerhard Rühm
Begrüßung: Bernhard Cella
Moderation: Gerhard Jaschke (GAV)
experimentelle literatur – konkrete poesie – kombinatorische
konzeptuelle dichtung – methodische dichtung – experimente
„Durch die Methoden der Destruktion und Reduktion deckt die experimentelle Literatur einen desolaten Sprachzustand von öffentlichem Ausmaß auf und widerspricht ihm, indem sie in einer Sprache redet, die der direkten Kommunikation nicht dient.“ (Nicolaus Einhorn)
„In der konkreten Poesie wird das Gedachte mit dem Sein der Dinge in eins gesetzt.“ (Heinz Gappmayr)
„Der weiteste Begriff, den man von konkreter Poesie bilden könnte, so meine ich, besteht darin, daß man deren Tendenzen nicht nur als neue Sprechweise erkennt, sondern ebenso als eine neue Weise, sich sprachlich in dieser Welt zu orientieren.“ (Helmut Heißenbüttel)
„wer den hierarchischen zustand unserer sprache verstanden hat, der kann...gar nicht mehr drauflos fabulieren oder naiv-poetisch revolutionieren wollen.“ (chris bezzel)
„Die Hauptfunktion experimenteller Kunst besteht darin, eindimensionale Denk- und Sprachformen aufzusprengen und die Vieldimensionalität konkreter Wirklichkeit zu zeigen.“ (Gisela Dischner)
Eine Auftaktveranstaltung zu den 40 Jahre Grazer Autorinnen Autorenversammlung-Festivitäten im Jahre 2013.
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eyes on
Monat der Fotografie Wien
8.11. – 2.12.2012
The Artist’s View – Der künstlerische Blick auf fotografisches Material
The Artist’s View—How artists see photographic material
Bernhard Cella
Wie verwenden zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler fotografisches Material im Medium Buch?
Im Unterschied zum 20. Jahrhundert hat das Interesse an Fotografie den Charakter eines Breitensports angenommen. Zugleich besorgt man sich die meisten Informationen im Alltag nicht mehr aus Büchern. Die digitale Revolution hat das Buch quasi vom Zwang befreit, Informationen transportieren zu müssen. Das Absinken der Herstellungkosten im Buchbereich hinzugenommen ist es nicht verwunderlich, dass seit einigen Jahren ein regelrechter Boom in der weltweiten Produktion von Künstlerbüchern zu verzeichnen ist.
Der Salon für Kunstbuch in Wien, ein Kunstprojekt von Bernhard Cella, steht seit dem Jahr 2007 in ständiger Wechselwirkung zu diesem neuen Kunst- und Kulturphänomen. Anlässlich des Monats der Fotografie 2012 wird er im Salon für Kunstbuch 21er Haus eine Auswahl von aktuellen Künstlerbüchern präsentieren, die sich durch ihren je eigenen Zugang zu fotografischem Material auszeichnen. Nicht die Produktion des fotografischen Bildes als solche steht daher im Mittelpunkt, sondern der künstlerische Blick auf das Medium Buch, der sich der Fotografie in eigenen Verfahrensweisen zu bedienen versteht. Diese artikulieren sich heterogen, z.B.: Ein Foto pro Kalenderjahr, unkommentiert aneinandergereiht; die Geschichte New Yorks in 400 Bildern; Kugeln und Ballons; Hallen und Hypnotiseure; der Schatten des Fotografen als Element des Bildes; Schandflecke und Schmuckstücke im öffentlichen Raum; Teppiche und ihre Umgebung; Paar und Bett; Sehen im Sitzen; Serien von väterlichen Selbstportraits, vom Sohn rearrangiert; die versteckte Information.
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Werkstattgespräch mit Thomas Freiler
apparate arbeiten/Cameras Work
Ein Fotobuch als Versuchsanordnung, in dem das Medium über sich selbst Auskunft gibt und als bibliophiles Objekt, als Sammlung und Argumentation Fotografie befragt. Das Buch nähert sich der Fotografie einerseits von der Seite ihrer naturwissenschaftlichen Voraussetzungen und apparativen Konstruktionen und andererseits hinsichtlich ihres Gebrauchs und der Kontexte.
Bildanordnungen und Gegenüberstellungen thematisieren fotografische Grundparameter bzw. fotografische Repräsentation im analogen als auch digitalen Bereich, aber auch Bedingungen und Auswirkungen von Entwicklungen und Standardisierungen der fotografischen Technologien auf unsere imaginären Bildwelten, gespeist von den Bildern unserer vielfältigen fotografischen Apparaturen.
Thomas Freiler, geboren 1962, ist bildender Künstler und Fotograf. Neben seinen künstlerischen Projekten leitet er seit 2006 das Labor für Fotografie und lehrt unter anderem an der Akademie der bildenden Künste Wien.
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Ein Projekt von Bernhard Cella
COLLECTING BOOKS - FOCUS ON AUSTRIA
The NY ART BOOK FAIR / MoMA PS1
28. bis 30. September 2012
COLLECTING BOOKS - FOCUS ON AUSTRIA, zeigt im Rahmen der New York Art Book Fair 2012 ein Großaufgebot österreichischer Kunstpublikationen zu Gast im MoMa / PS1, New York.
Diese hochkarätige Kollektion an Publikationen umfasst erstmals neben Museen, Galerien und Ausstellungshallen auch Verlage, Firmensammlungen und Privatstiftungen. Darüber hinaus sind zahlreiche Künstlerbücher, Vorzugsausgaben und unabhängige Magazine sowie limitierte Auflagen und Künstlerfanzines aus Wien zu sehen.
Mit Hochdruck hat Bernhard Cella mit seinem mehrköpfigen Team eine neue Publikation mit dem Titel "collecting books" produziert, in der an die 500 Publikationen gelistet, vorgestellt und zur thematischen Verhandlung vorgeschlagen werden. Das Team besteht aus Johanna Hummel, Kunsthistorikerin (Publikationen), Stephan Blumenschein, Künstler (Internet-Blog), Roland Fischer-Briand, Bildwissenschaftler (Vermittlung) und Bernhard Cella, Künstler (Konzeption und Gestaltung).
Interviews sowie laufende Gespräche können über den eigens eingerichteten Internet-Blog auch aus Österreich mitverfolgt werden. Dieser wird am 28. September 2012 synchron mit der Eröffnung der NYABF starten.
http://collectingbooks.cella.at
A KIND OF FOREVER PRESENT
Der amerikanische Kurator, Kunsthistoriker und Kunstlehrende James Voorhies im Gespräch mit Bernhard Cella über das Schreiben und Publizieren im Hinblick auf die zeitgenössische postmoderne Praxis.
a kind of forever present ist ein öffentliches Gespräch in Form einer theatralischen Performance, das der Frage nachgeht, was aus der Postmoderne geworden ist. Anhand ausgewählter und kombinierter Texte der Theoretiker Fredric Jameson, Jean Baudrillard, Jürgen Habermas, Clement Greenberg und anderer wird eine fiktive Konversation über den postmodernen Impuls geführt. Die Performance-Konversation thematisiert die Reduktion und Transformation der Postmoderne zu einem hybriden, konstanten Stream von Social Media, Informationskapital und kultureller Produktion im gegenwärtigen Moment.
a kind of forever present ist eine Antwort auf die Einladung des Salon für Kunstbuch im21er Haus zu einem Gespräch über die Funktion des Schreibens und Publizierens für das Bureau for Open Culture. Einer kurzen Performance folgt ein Gespräch mit James Voorhies, das eine Diskussion über erweiterte Formen des kritischen Schreibens, Katalog, Essay, Design und die Ausstellungspublikation zur jüngsten Arbeit des Bureau for Open Culture beinhalten wird.
Weitere Informationen
James Voorhies ist Gründer des Bureau for Open Culture, einer wandernden kuratorischen und künstlerischen Plattform, die Ausstellungen, Unterricht, Design und Publikationen einsetzt, um die Kunstinstitution als eine Form der kritischen Praxis zu positionieren. Bureau for Open Culture hat bereits mit Institutionen wie MASS MoCA, Wattis Institute for Contemporary Arts, Wexner Center for the Arts und dem Siena Art Institute zusammengearbeitet.
Voorhies hat einen Ph.D. in moderner und zeitgenössischer Kunstgeschichte. Er ist Gastdozent am Bennington College in Vermont und hat am San Francisco Art Institute und Parsons The New School for Design unterreichtet. Er diente als Ausstellungsdirektor am Columbus College of Art & Design, Vizerektor am Wattis Institut, und arbeitete als Kurator im Brooklyn Museum und im Metropolitan Museum of Art.
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SCARY ARCHITECTS IM SALON FÜR KUNSTBUCH 21ER HAUS
Die Macher des internationalen Architekturmagazins San Rocco sind zu Gast im Salon für Kunstbuch, die neueste hochkarätige Ausgabe im Gepäck und in Gesprächslaune
Am Mittwoch, 3.Oktober 2012, 19.15 Uhr diskutieren die erfolgreichen Architekten und Redakteure Ludovico Centis, Andrea Zanderigo, Andreas Lechner, Markus Bogensberger, Giulio Polita und Giovanni Damiani in Bernhard Cella´s Salon für Kunstbuch ausgehend von der aktuellen Ausgabe unter dem Motto Scary Architects über zeitgenössische Architektur und die Kunst des Publizierens. Kurator Severin Dünser wird den Abend einleiten.
„Bilder sind im San Rocco-Magazin wichtiger als Texte“, lautet der Anspruch des Blattes betreffend optischer Werte. Besucher dürfen sich demnach auf einen spannenden Abend voller interessanter Gespräche und visueller Eindrücke freuen.
Weitere Informationen:
SAN ROCCO MAGAZIN: Das 2010 gegründete Magazin wurde nach einem nie realisierten Projekt zweiter junger Architekten für einen Ort in Monza von 1971 benannt, das in seiner Konzeption eine perfekte Symbiose der beiden persönlichen Stile bildete und in seiner Klarheit und Radikalität keine Form der Intoleranz zuließ. Eine neue Reichweite an Möglichkeiten, ein neuartiger Architekturtypus schien damit geschaffen. San Rocco steht für Architektur, die geöffnet und persönlich, monumental und fragil, rational und hinterfragend sein kann.
2012 wurde San Rocco zur 13. Internationalen Architektur Biennale in Venedig eingeladen, wo es die Projekte Collaborations und Books of copies (Teil des FAT Museum of copies) präsentierte, beide situiert in der Hauptausstellung in der Corderie dell'Arsenale.
www.sanrocco.info
Ludovico Centis ist Architekt und Redakteur des San Rocco Magazins. Er ist Partner im Mailänder Architekturbüro Salottobuono, das 2005 gegründet wurde und als Sammelstelle von Forschungsergebnissen und Designproduktionen fungiert. 2010 gründete Salottobuono das Architekturmagazin San Rocco zusammen mit 2A+P/A, baukuh, Giovanna Silva, pupilla grafik und Stefano Graziani.
www.salottobuono.net
Andrea Zanderigo absolvierte sein Architekturstudium mit Auszeichnung in Venedig. Er arbeitete als Architekt für Stefano Boeri (IUAV 2001-2004) und war Gastdozent in Alep, Syrien (2006-2007). Seither unterrichtet er zusammen mit Kersten Geers an der Accademia di Archittetura in Mendrisio, Columbia University NY und TU Graz. Nachdem er den Wettbewerb Europan7 in Amsterdam und Budapest gewonnen hatte, gründete er baukuh, ein Architekturbüro, das sowohl mit Erbauung als auch mit Forschung beschäftigt ist. 2010 war er unter den Gründern des San Rocco Magazins, für das er als Redakteur tätig ist. Er unterrichtete an vielen Universitäten und Instituten, wie etwa UIA 2008 in Turin, UdK Berlin, TU Graz, Columbia University NY, IUAV Venedig.
Andreas Lechner studierte Architektur an der TU Graz. Er arbeitete mit Büros in Berlin, Paris, Wien und Shigeru Ban Architects in Tokio zusammen. Er ist Assistent am Institut für Gebäudelehre an der TU Graz, wo er 2009 seinen PhD erlangte. 2009 war er Gastdozent an der Royal Danish Academy School of Architecture in Kopenhagen und befindet sich seit 2011 im Verfahren zur Anstellung an der TU Graz. 2010 gewann er den ersten Preis im internationalen Wettbewerb Europan 10 für Graz (i.c.w. Emilio Hauer, Christoph Simschitz und Robert Zawodnik). Seit 2009 hat er mehrere private Aufträge in der Umgebung von Graz umgesetzt.
Markus Bogensberger hat an der TU Graz bei Prof. Joost Meuwissen sein Diplom in Architektur erlangt. Seit 2000 betreibt er zusammen mit Emilio Hauer das Architekturbüro Supernett. Von 2006 bis 2012 war er Universitätsassistent am Institut für Gebäudelehre der TU Graz. Er ist Mitglied des Vorstands des Hauses der Architektur Graz und war von 2009 bis 2011 Mitglied der Altstadt Sachverständigen Kommission in Graz. Er ist Herausgeber der Bücher Position Alltag (HDA, 2009) und Joint Action in Architecture (HDA, 2010), und hat Artikel zu urbanistischen Themen in Zeitschriften wie Archithese, Derive und Era21 veröffentlicht
Giulio Polita, Architekt, studierte in Wien, wo er auch arbeitet. Er arbeitete viele Jahre im coop himmelblau Büro. Als ein begieriger Leser und nach vielen Lehrerfahrungen in Europa und Zentralamerika lebt er abwechselnd in Wien und seiner Heimatstadt Triest.
Giovanni Damiani, geboren in Triest 1972, absolvierte sein Studium an der IUAV University of Architecture in Venedig, wo er ebenso an einem Doktoratsforschungsprogramm am Institut für Geschichte teilnahm. Heute lehrt er Theorie des zeitgenössischen Projekts an der Fakultät für Architektur in Triest und am European Cities program an der Kent State University; er unterstützt und leitet Forschungsprojekte am Mailänder Politecnico in Geschichte der zeitgenössischen Architektur und am Turiner Politecnico Laborkurse für Städtisches Projektplanen.
Er besucht und leitet Seminare und Konferenzen an vielen italienischen und nordamerikanischen Universitären, wie etwa Columbia University, Harvard, Getty Center, Université de Montreal, und CCA.
Er hat Artikel und Essays für Kataloge, Magazine und verschiedene Bücher veröffentlicht, etwa Bernard Tschumi für das Skira\Rizzoli publishing house (englische Version von Themes & Hudson), die Übrsetzung von Architecture and Disjunction für Pendragon (mit Ruben Baiocco) und Paolo Ceccon, Spazi altri ed eventuali für Gangemi und Le parole dell'architettura (mit Marco Biraghi) eine kritische Anthologie der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts erschienen bei Einaudi. Momentan arbeitet er an einer monographischen Studie über Elia Zenghelis.
Seine historischen Forschungen und kritischen Studien beschäftigen sich hauptsächlich mit der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts.
Er geht seiner Arbeit als freier Architekt zwischen Venedig und Triest nach, tätig als Projektdesigner und als Berater für lokale öffentliche Verwaltungen, Büros undStiftungen. Er hat Auszeichnungen für seine Architekturprojekte sowie für seine Arbeit als Berater erhalten.
Er war am Aufbau von Ausstellungsarrangements, Installationen und Interieurs beteiligt, und arbeitet laufend mit Architekturfirmen für derartige Zwecke zusammen.
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Helmut Völter: Wolkenstudien
Buchpräsentation und Gespräch
Gäste im Salon: Helmut Völter und Walter Pamminger
Wie sind die vielfältigen Formen der Wolken richtig einzuteilen, zu benennen und zu lesen? Helmut Völters Buch "Wolkenstudien" gibt darauf eine mögliche Antwort und zeigt sechs Stationen der meteorologischen Wolkenfotografie – von ihren Anfängen in den 1880er-Jahren bis hin zu Aufnahmen der ersten Wettersatelliten in den 1960ern.
Weitere Informationen:
Wolken sind flüchtige Gebilde – sie zu fixieren, um ihre Formen richtig einteilen, benennen und lesen zu können, galt den Meteorologen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts als wichtige Etappe, um die Geheimnisse der Atmosphäre besser zu verstehen. Das damals noch junge Medium Fotografie bot den Wissenschaftlern völlig neuartige Darstellungsmöglichkeiten. Mit der Kamera machten sie präzise und naturgetreue Bilder, die Aufschluss über das Zusammenspiel von Wolken und Atmosphäre gaben.
Helmut Völters „Wolkenstudien“ zeigt sechs Stationen der meteorologischen Wolkenfotografie, von ihren Anfängen in den 1880er Jahren - in der Schweiz mit den ersten Bildern von Albert Riggenbach - bis zu in Tageszeitungen publizierten Aufnahmen der ersten Wettersatelliten aus den 1960er Jahren. Die reiche Materialsammlung mit Fotografien, Notizen, Aufzeichnungen und Atlanten aus den unterschiedlichsten Forschungsquellen zeigt Vorläufer unserer heutigen Wetterprognose. Jede der sechs Stationen steht dabei für eine eigene wissenschaftliche und fotografische Sichtweise auf Wolken.
Helmut Völter, geboren 1978 in Berlin, ist Typograf und Buchgestalter in Leipzig. Er studierte Grafikdesign in Weimar und Leipzig und arbeitet seit 2006 im Bureau Spector. 2012 ist er Design Researcher an der Jan-van-Eyck-Academie Maastricht.
Walter Pamminger lebt als Chemiker, Buchgestalter, Autor und Kurator in Wien. Für seine visuellen Konzeptionen von Büchern erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Als letzte Publikation erschien „Riss/Lücke/Scharnier A“, (Mithrsg.) bei Scheidegger & Spieß, Zürich.
Literaturhinweis:
Helmut Völter: „Wolkenstudien. Cloud Studies. Études des nuages“. 272 S., 132 Fotografien. Deutsch, Englisch, Französisch, ISBN 978-3-940064-99-8, 38,00 Euro.
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e-flux journal
Ab September erhältlich | in englischer Sprache
Das Portal e-flux.com ist ein 1999 in New York gegründeter, von KünstlerInnen organisierter Informationsdienst für ein kunst- und kulturinteressiertes Publikum. Seit vier Jahren veröffentlicht es regelmäßig das Magazin e-flux journal, das jeden Monat aktuelle Essays von zeitgenössischen KünstlerInnen und TheoretikerInnen der bildenden Kunst versammelt.
Die einzelnen Beiträge decken ein äußerst breites Themenspektrum ab: Neben gegenwärtigen Ausstellungsprojekten beschäftigen sie sich etwa auch mit dem institutionellen Rahmenwerk des Kulturbetriebs oder mit Fragen der Medien- und Gesellschaftskritik.
Die Printversion von e-flux journal ist ab September im Salon für Kunstbuch im 21er Haus um € 6,- erhältlich.
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Eagle Rock Playground House
Gäste im Salon: Sasha Pirker, Andreas Fogarasi.
Die Auseinandersetzung mit der Architekturgeschichte vollzieht sich in dem Künstlerbuch von Sasha Pirker und Andreas Fogarasi in einer radikalen Verschränkung der Medien Film und Buch. Einzelne Bildsequenzen zeigen Details von Richard Neutras Gebäude und machen dessen alltägliche Nutzung sichtbar. Die Texte von Andreas Neumeister sind ein adäquates sprachliches Echo auf die Filmbilder.
"Geistiger und räumlicher Mittelpunkt der in ihren Ausmaßen bescheidenen Anlage ist der große Saal, dort, wo man sich zum Tanz trifft, zur Gymnastik, bei Theater- und Musikaufführungen, bei Versammlungen und Vorträgen. Der Saal lässt sich durch Nachobenschieben der Längswände auf beiden Seiten in voller Länge öffnen. Der gedeckte Raum, von dem aus man die Vorgänge auf dem Podium verfolgen kann, vergrößert sich dann auf das Doppelte. - Nach Öffnen der Bühnenrückwand kann ins Freie hinaus gespielt oder für ein Doppelauditorium musiziert und getanzt werden. Die Zuschauer draußen stehen, sitzen und liegen auf einer leicht ansteigenden Rasenfläche. - Ein schmaler Streifen immergrüner Pflanzen und ein Wasserbecken vor der Plattform trennt nicht, gibt jedoch Distanz und bei Tänzen reizvolle Spiegelungen. Mauerkulissen grenzen den "Zuschauerraum" gegen die Landschaft ab, erhöhen die Konzentration für das Geschehen auf der Bühne und binden den Freiraum an das Gebäue. Sie erweitern optisch seine verhältnismäßig geringe Baumasse und geben dem schönen, für das kulturelle Leben der Gemeinde so bedeutsamen Haus in der öffentlichen Parklandschaft intime Naturverbundenheit und größeres soziales Gewicht zugleich." aus: Richard Neutra, Gestaltete Umwelt (Hamburg 1956)
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TRISTES TROPIQUES
Matinee: Buchpräsentation und Filmvortrag
Gäste im Salon: Ronald van Tienhoven und Laurence Aëgerter
Vor einem Jahr war das niederländische Dorf Beetsterzwaag der Schauplatz eines Kunstprojekts am Kunsthuis SYB: Ausgangspunkt der Arbeit von Laurence Aëgerter und Ronald van Tienhoven war der Reisebericht Traurige Tropen (1955) des französischen Anthropologen Claude Lèvi-Strauss. Die 63 darin enthaltenen Fotografien indigener Kulturen in Brasilien wurden gemeinsam mit den Dorfbewohnern nachgestellt und in einem neuen Buch versammelt. Durch diese Form einer “gegenläufigen Erkundung” durch Raum und Zeit rücken die beiden Künstler das mögliche Kontinuum menschlichen Ausdrucks sowie kulturellen Austauschs in den Blick.
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One year ago, the village of Beetsterzwaag in Frysia (NL) was the setting for a residential art project at Kunsthuis SYB by Laurence Aëgerter and Ronald van Tienhoven. Departing from Claude Lévi-Strauss’ seminal publication Tristes Tropiques (Éditions Plon, 1955), Aëgerter and Van Tienhoven recreated the french anthropologist’s photographs of Indian tribes in Brazil. All 63 original photos in the book were remade with a group of Beetsterzwaag residents. By means of this form of ‘counter exploration’ through space and time the artists emphasize the continuum of human expression and cultural exchange.
Laurence Aëgerter (Marseille, 1972) arbeitet mit Video, Fotografie, Künstlerbüchern, Performances und Installationen. Ausstellungen u.a. am Institut Néerlandais in Paris, im Musée d’Art Moderne et Contemporain in Nizza (MAMAC) und im Museum van Loon, Amsterdam.
Ronald van Tienhoven (Den Haag,1956) arbeitet als Künstler und Designer mit verschiedenen Medien. Seit 1990 konzentriert er sich verstärkt auf Kunst im öffentlichen Raum sowie auf Projekte, in denen die Geschichte der visuellen Kultur eine zentrale Rolle spielt.
Bernhard Cella: and. learning english has no use.
Eine provozierte Begegnung.
Buchpräsentation – Interview – Drinks
Gast im Salon: Rainer Igler, Fotohof Salzburg, im Gespräch mit Bernhard Cella
Die Arbeit and . learning english has no use. Eine provozierte Begegnung entstand im Rahmen eines viermonatigen Aufenthalts Bernhard Cellas an der Nanjing Art University, der drittgrößten Kunstuniversität Chinas: “Ich bin in den fernen Osten gefahren und habe versucht, mich mit der dortigen Kultur auseinanderzusetzen. Etwa so, als ob man einige U-Bahnstationen später aussteigt als üblich. Im Umfeld, aus dem ich komme, baue ich modellhafte Situationen, singuläre Spielräume.“
Zu den in diesem neuen Künstlerbuch behandelten Themen zählen neben anderen Gutscheinsysteme, die Kollegialität unter Künstlern, über den Kunstmarkt gewaschenes Schwarzgeld, Einzelkinder, die Ökonomie als einzige Messlatte im Kunstbetrieb, Erwartungsdruck, Clanverpflichtungen, eine Brücke über den Jangtsekiang, erkämpftes Interesse, sprachloser, visueller Austausch, stundenlange Taxifahrten zu Dependancen der Universität, unterlassene Hilfeleistung als nicht strafbares Delikt, Pessimismus gegenüber der Menschheit, China als komplexes, aber leeres Getriebe sowie Isolation und Undeutlichkeit.
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Verlag: Fotohof edition, Preis: € 39.-, Seitenanzahl: 70, 38 Abbildungen von Photoaufnahmen kopierter Photographien auf blau gefärbtem Papier 3-Farbdruck
Text: Deutsch / Englisch, Klammerbindung, Edition: 300 (numeriert, signiert), © Bernhard Cella 2012
Bernhard Cella (*1969 Salzburg) lebt in Wien und studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien und der Hochschule für bildende Künste Hamburg sowie an der Kunstuniversität Linz (Bühnenbild und freie Kunst). Ausstellungen u. a. H. U. Obrist neben H. U. Obrist, 69 Abzeichnungen im Maßstab 1:1, Vienna Art Week (2011), Salon für Kunstbuch, 1:1-Modell einer Buchhandlung, Multimedia-Installation, 21er Haus Wien (2011), Gruppenbild mit Dame ohne Gesichtserkennung, Festival der Regionen (EA, 2011), The Future will be, 3-D-Wolken, Open Space/Art Cologne (2011), NO-ISBN, Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig (EA, 2010).
PAROLE #2: PHONETIC SKIN / PHONETISCHE HAUT
Matinee
Buchpräsentation | Performance
mit Annette Stahmer und Friedrich Tietjen
Musikalische Begleitung: Die klingende Bildserviette und andere Raritäten
PAROLE #2 is the second issue of a series of publications investigating the materiality of language. Parole #2: Phonetic Skin / Phonetische Haut is concerned with skin and its relation to language. The term “skin” is used here as a metaphor. It represents the surface, the protective sheath of not only the human but also of other “bodies” like the walls of a house, a product’s packaging, the earth’s surface, and so on. Skin describes the boundary between within and without, and is simultaneously a sensitive instrument for communication, directing external information inwards, as well as outwardly expressing inner states. “Phonetic Skin” is a poetic term serving as a starting point for a discussion on the connection between communication/language and skin.
18 international theorists, artists and designers present projects in “Phonetic Skin” which illuminate various aspects of this theme, including voice phenomena, talking drums, dermographism, clothing, as well as works on gardens, graffiti, and book bodies.
With contributions by:
Maria José Arjona (artist, Miami) / Janet Beizer (Romance Studies scholar, Cambridge, MA) / De Geuzen (artist group, Amsterdam) / Paul Dickinson (artist, Chicago) / Mladen Dolar (philosopher, Ljubljana) / Leif Elggren (artist, Stockholm) / Steven Feld (musician and anthropologist, Santa Fé) / Leonardo Guelman (author and publisher, Rio de Janeiro) / Anish Kapoor (artist, London) / Brandon LaBelle (artist, Berlin) / André Lepecki (Performance and Cinema Studies scholar and curator, New York) / David Locke (music ethnologist, Medford) / Petra Maria Meyer (Cultural and Media Studies scholar, Kiel/Düsseldorf) / Jürgen Partenheimer (artist, Munich) / Naomi Segal (Romance Studies scholar, London) / Annette Stahmer (designer and artist, Berlin), Imogen Stidworthy (artist, Liverpool) / Trikoton (fashion label, Berlin) / Allen S. Weiss (Performance and Cinema Studies scholar, New York).
see also: Parole #1: The Body of the Voice / Stimmkörper, Salon Verlag Cologne, 2009.
Parole is distributed by Vice Versa (Berlin), Les presses du réel (Dijon) and DAP (New York).
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NO ORDER - Art in a Post-Fordist Society
Vortrag und Diskussion
Herausgeber Marco Scotini präsentiert das Magazin „NO ORDER. Art in a post-fordist society“,
das sich dem Zusammenspiel von zeitgenössischer Kunst, Bildung, Politik und Kultur widmet.
Gast im Salon: Herausgeber Marco Scotini
Moderation: Ana de Almeida/Maria Elena Rodriguez
No Order ist ein Forschungsprojekt, das als Publikationsreihe die Beziehungen zwischen zeitgenössischer Kunst und kapitalistischen Produktionsverhältnissen untersucht. Unter dem Titel „Art in a Post-Fordist Society” versammelt die erste Ausgabe verschiedene Perspektiven auf die Verflechtungen zwischen Kunst, Bildung, Kultur, Politik, Markt und Display ebenso wie Überlegungen zur Geopolitik im postindustriellen Zeitalter. Sie erkundet den Einfluss der sozialen und ökonomischen Veränderungen, die sich durch neue Produktionsformen im Bereich der künstlerischen Praxis ausbilden, und stellt damit Fragen in Hinblick auf Autorschaft, Repräsentation sowie Gebrauchs- und Tauschwert in einem zeitgenössischen Kontext.
Das zweisprachige Themenheft (Englisch/Italienisch) ist in drei Abschnitte gegliedert: Time Zone, der sich einer Kartografie neu entstehender künstlerischer Systeme widmet, Play Time mit den Schwerpunkten Markt und Display sowie Time Machine, der neue Perspektiven auf die Zusammenhänge zwischen Zeit und Produktivität vorstellt.
Marco Scotini ist freischaffender Kurator und Kunstkritiker. Er ist Gründungsmitglied des Isola Art Centers und leitet das Visual Arts Department an der Nuova Accademia di Belle Arti (NABA) in Mailand.
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„Moby Dick“
Matinee / Lesung
Karin Fisslthaler, Florian Unterberger und Ezara Spangl
lesen jeweils ein von ihnen gestaltetes Kapitel aus Herman Melvilles Roman „Moby Dick“.
#92 Ambergris - illustrated by Karin Fisslthaler
#111 The Pacific - illustrated by Florian Unterberger
#10 A Bossom Friend - illustrated by Ezara Spangl
„Moby Dick“, ein Meisterwerk, das die Geschichte vom einbeinigen Kapitän Ahab und dem gejagten weißen Pottwal in 137 Kapiteln erzählt. Um der bildlichen Sprache des Romans gerecht zu werden, lässt der Harpune Verlag seit Herbst 2011 jeden Monat ein Kapitel von KünstlerInnen illustrieren und publiziert dieses monatlich als Serie und unter dem Titel „Moby Dick Filet“.
Die Lesung findet als zweite Matinee-Veranstaltung im Salon für Kunstbuch 21er Haus in deutscher und englischer Sprache statt.
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Harald Szeemann: Bibliothek der Obsession
Bernhard Cella im Gespräch mit Roland Fischer-Briand (Österreichisches Filmmuseum Wien). Die Ausstellung im Salon für Kunstbuch zeigt 30 internationale Publikationen und Kataloge von Harald Szeemann (1933-2005), die seit 1960 entstanden sind sowie ein Video-Interview von Roland Fischer-Briand mit dem Ausstellungsmacher aus 2001.
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Fabian Reimann: The Surveyor
Buchpräsentation und Lesung
Der Künstler Fabian Reimann stellt in der Publikation The Surveyor Zusammenhänge zwischen Spionage, Kunst und Mehrfachidentitäten her. Dabei geht Reimann von dem englischen Kunsthistoriker Anthony Frederick Blunt aus, der 1979 in einer Unterhaus-Rede von Margaret Thatcher öffentlich als sowjetischer Spion enttarnt wurde. Die Enttarnung Blunts als Vertreter des Establishments war für die britische Oberschicht ein gravierender Schock, bestätigte sie doch jede Paranoia in der Epoche des Kalten Krieges.
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Alles vor Ort, nichts vorab
Video-Tischgespräch von Bernhard Cella mit Franz West
Gäste im Salon: Eva Badura-Triska, Ines Turian, Andrea Überbacher.
Im Rahmen der Veranstaltung werden eine Auswahl aller bisher erschienenen Publikationen von und zu Franz West vorgestellt.
Eine Mappe aus Faksimiles vergriffener Veröffentlichungen, sowie ein aufgezeichnetes Tischgespräch zwischen Bernhard Cella und Franz West, begleiten ein Gespräch mit Eva Badura-Triska, Ines Turian und Andrea Überbacher.
Eva Badura-Triska, Kuratorin mumok, Wien und Generalsekretärin des Archivs Franz West
Bernhard Cella, Bildender Künstler, Salon für Kunstbuch
Ines Turian, Atelier Franz West
Andrea Überbacher, Archiv Franz West
| Kontakt |
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Salon für Kunstbuch im 21er Haus Tel. +43 1 79557-701
E-Mail
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