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Spitzhof

Einst war in diesem Gebäudeteil des Unteren Belvedere, direkt im Anschluss an die Stallungen des benachbarten großen Hofes, die Hufschmiede untergebracht. In den Grundrissplänen von Salomon Kleiner findet sich dazu der Vermerk „Forge, avec le Logement du Mareshal“ beziehungsweise „Schmidten und Schmids-Wohnung“. Im Jahr 1752 kaufte Maria Theresia die gesamte Belvedere-Anlage von der Nichte des Prinzen Eugen, Prinzessin Victoria. Erst zwischen 1761 und 1765 erfolgten Umbauten am Unteren Schloss sowie den angeschlossenen Wirtschaftstrakten und Ställen. Ziel war die Schaffung von Wohnungen – für diverse Zwecke der Habsburger im Schloss selbst sowie für die 1763 neu gegründete Arcièren-Leibgarde in den Nebengebäuden. Gemäß den Plänen hat sich die Struktur im Spitzhof jedoch nicht verändert. Der Fortbestand kann darauf zurückgeführt werden, dass die Stallungen weiterhin benutzt wurden und so die Möglichkeit, die Pferde vor Ort zu beschlagen, beibehalten wurde. Viele Jahre später wurde der Spitzhof durch kleine Umbauten auf die heutige Breite vergrößert. Wie auch andere Teile des Unteren Belvedere – sofern sie nicht zu Wohnungen umfunktioniert worden waren – wurde auch der Spitzhof für Depotzwecke genutzt.

Kontakt

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