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Orangerie

Mehr Platz für Sonderausstellungen

Die Orangerie war ursprünglich ein beheizbarer Wintergarten für Orangenbäume. Dadurch, dass die Südfassade und das Dach während der schönen Jahreszeit entfernt werden konnten, mussten die Pflanzen nicht mühsam herausgebracht werden, sondern konnten an Ort und Stelle verbleiben.
Abschlagbare, beheizbare Bauten zur Überwinterung empfindlicher Gewächse waren zwar schon seit dem 16. Jahrhundert in Italien wie auch in Deutschland bekannt, aber die Montage und Demontage war jeweils mit sehr großem Aufwand verbunden. Durch die Konstruktion der Eugenianischen Orangerie – einem Meisterwerk der Zimmermannskunst – konnte der Auf- und Abbau durch Schiebekonstruktionen und Ähnliches wesentlich vereinfacht werden.
 
Nach dem Tod des Prinzen Eugen und der Transferierung der Orangerie nach Schönbrunn wurde das Pomeranzenhaus umgebaut und als Stall benützt. 1805 wurde eine Zwischendecke eingezogen; darüber hinaus kam es zur Ersetzung des ursprünglichen Schiebedaches. Nach 1918 war ein Teil der Modernen Galerie, von 1953 bis 2007 das Museum mittelalterlicher Kunst in diesem Gebäude untergebracht. Die Architektin Susanne Zottl gestaltete 2007 in der Orangerie eine moderne Ausstellungshalle als White Cube.

Besucherinfos

Öffnungszeiten Unteres Belvedere & Orangerie
Täglich 10 bis 18 Uhr
Mittwoch 10 bis 21 Uhr

Öffnungszeiten Prunkstall
Täglich 10 bis 12 Uhr

Kontakt
Tel. +43 1 795 57 134
E-Mail public@belvedere.at

Adresse
Rennweg 6, 1030 Wien